November 2006: Kur-Urlaub in Mariánské Lázně (Marienbad)

Natürlich stand auch im Jahr 2006 bei uns wieder ein Kuraufenthalt in Marianske Lazne auf dem Urlaubsprogramm. Die Reisezeit im Herbst (Oktober/November) hatte sich in der Vorjahren als recht angenehm erwiesen: ruhige Atmosphäre, nicht so überlaufen wie in der Hauptsaison, und das typische „Novemberwetter“ ist entgegen der landläufigen Meinung gar nicht so häßlich und unangenehm.

Wir hatten die Reise auch diesmal wieder über das Reisebüro „CUP Vital“ organisiert. Leider standen zum Zeitpunkt unserer Reisebuchung (Januar/Februar 2006 – früher sind die Urlaubspläne auf unseren Arbeitsstellen nicht beschlossen…) keine freien Zimmerkapazitäten in unserem Wunschhotel „Grand Spa Marienbad“ mehr zur Verfügung. Aus den weiteren in Frage kommenden Hotels wählten wir uns das „Monty“ aus. (Klicken auf die Bilder zeigt eine vergrößerte Ansicht.)

Das Hotel liegt auf einer Anhöhe etwas oberhalb von Marianske Lazne, nicht unmittelbar im Kurzentrum und deswegen recht ruhig, aber trotzdem keineswegs abseits. 

Das Vier-Sterne-Hotel gehört zur OREA-Gruppe. Es wurde vor etwa 100 Jahren vom Hotelier Ott als „Egerländer Hof“ gebaut. Im zweiten Weltkrieg diente es als Lazarett, nach dem Krieg trug es den Namen des britischen Marschalls Montgomery. Ab 1950 teilte es das Schicksal vieler anderer Kurhäuser in Marianske Lazne und wurde Gewerkschaftserholungsheim des ROH. Das Haus trug den Namen „Leningrad“, die Ausstattung dürfte aber den Standard der „normalen“ Gewerkschaftsheime deutlich übertroffen haben.  

Heute heisst das Hotel wieder „Monty“, es präsentiert sich nach mehreren Um- und Anbauten als ein schlossartiges Gebäude den Besuchern.

Der Ausblick vom „Monty“ ist imposant – er reicht nach Süden weit in das flache Land Richtung Plana hinein, nach Westen/Nordwesten auf den Slavkovy Les (Kaiserwald), und nach Osten bzw. Nordosten auf unseren weltberühmten Kurort. Das Lokalfernsehen TV ML zeigt auf seiner Internetseite mit einer Webcam :

übrigens diesen Blick – nahezu identisch mit unserer Zimmeraussicht – für alle interessierten Zuschauer.

So zeigt sich das Hotel von aussen:

 
 

Auch innen entspricht das Hotel allem, was man in dieser Kategorie erwarten darf. Wir hatten ein Zimmer im 2. Obergeschoss mit zwei Erkerfenstern – sehr idyllisch, gemütlich eingerichtet, hochwertige Möbel, begehbarer Kleiderschrank, modernes Bad – alles bestens.
(Zwei „Ungewöhnlichkeiten“ unseres Zimmers, die allerdings für uns kein grundsätzliches Problem darstellten, seien erwähnt: aufgrund der Dachschräge stehen die beiden Betten nicht nebeneinander, sondern getrennt an gegenüberliegenden Wänden, und das Bad hat keine eigene Heizung, sondern wird über die beiden Heizkörper im Zimmer mit erwärmt.)

Hier ein kleiner „virtueller Rundgang“ durch das Hotel Monty:

Derzeit (November 2006) wird das Schwimmbad und der angrenzende Sauna- und Wellness-Bereich um- und ausgebaut bzw. erweitert. Die Europäische Union ist mittlerweile auch hier angekommen: kurzfristig wurden Fördermittel bereitgestellt, die auch noch in diesem Jahr verbraucht werden müssen, da sie andererseits verfallen würden. Somit ist das Schwimmbad vom 02.10-20.12.06 geschlossen, damit die Bauarbeiten fristgerecht durchgeführt werden können, die Gäste erhalten als kleine Entschädigung täglich zum Abendessen ein Getränk kostenlos. Für mich persönlich eine angenehme Lösung: ich trinke zur Kur sicher häufiger ein Pilsner Urquell, als dass ich ins Schwimmbad gehe… 😉

Wir reisten in diesem Jahr erstmals mit Angelas Tante und Onkel Ingrid und Joachim Dudeck nach Marianske Lazne.
Die Zeit zwischen bzw. nach den Behandlungen nutzten wir je nach Witterungslage zu ausgedehnten Spaziergängen im Kurort und in die unmittelbare Umgebung.

Am Wochenende zeigten wir dann Ingrid und Jochen die weitere Umgebung von Marianske Lazne: wir fuhren nach Karlovy Vary, besuchten Schloss Vildstejn in Skalna, die Burg Seeberg in Ostroh, das Kloster in Tepla, die Burg Loket, die Naturparks Kladska und Soos.

Unser Fazit: auch der diesjährige Kuraufenthalt in Marianske Lazne war ein Erfolg und hat uns gesundheitlich ausgesprochen gut getan. Das Hotel Monty ist sehr empfehlenswert. Die kurzfristigen Einschränkungen wegen der Bauarbeiten belästigten uns in keiner Weise.
Die Hotelunterkunft ist der Kategorie entsprechend und ohne Mängel, die Gastronomie ist 100% OK – ehrlich und bodenständig, deshalb für uns angenehmer – allerdings natürlich nicht unbedingt vergleichbar mit dem „Grand Spa Marienbad“ (mittlerweile 4-Sterne+), unserem Hotel im Jahre 2005, wo die Küche im Oberklasse-Segment angesiedelt ist, dabei aber gelegentlich in Richtung Gourmet a la „Pangasiusfilet-Streifchen an Dill-Weinschaum-Sauce“ (auf wagenradgrossen Tellern…) tendierte…

Besonders hervorheben möchten wir die fast familiäre Atmosphäre (trotz der ca. 200 Gäste im Hotel Monty!) und die hohe Qualität der Kuranwendungen. „Schicki-Micki-Kram“ wird man im „Monty“ vergeblich suchen, aber wir denken, das ist für die positive medizinische Wirkung der Anwendungen ziemlich unerheblich und dient oft nur dazu, höhere Preise zu rechtfertigen. Hoffentlich bleibt dies auch künftig so…

Positiv bemerkenswert fanden wir ausserdem, dass man uns im Hotel von Anfang an als eine Art „kleine Reisegruppe“ betrachtete, d.h. die Zimmer befanden sich nebeneinander, und die Behandlungen waren zeitlich nicht nur zwischen den Ehepartnern, sondern zwischen allen vier Personen gut abgestimmt. Eine zeitliche Verschiebung auf Gästewunsch war – wie wir selbst erlebt haben – überhaupt kein Problem und wurde sehr kurzfristig und unkompliziert erledigt.
Das dies in anderen Hotels nicht selbstverständlich ist und man dort leider auch zuweilen wenig Lust hat, dies im Sinne der Gäste zu verbessern, kann man unserem 2005er Reisebericht entnehmen. Wir haben jedenfalls in diesem Jahr durch diese tolle Koordinierung der Behandlungstermine eine Menge gemeinsame Freizeit gehabt, was sich sehr positiv auf den Kurerfolg auswirkte.

Ein Extra-Lob auch für die medizinische Betreuung durch den Kurarzt Herrn Dr. Alojz Adamik. Er untersuchte jeden Patienten gründlich, wählte dann auf Basis der Untersuchung und der Krankheitsgeschichte gemeinsam mit dem Patienten die passenden Kuranwendungen aus, empfahl ggf. zusätzlich zu den im Paket enthaltenen 20 Kurmassnahmen einzelne spezielle Anwendungen zuzubuchen und beriet in allen Fragen, erkundigte sich auch zwischendurch nach dem Erfolg der Kur. Klasse!

Für unsere 2007er Kur ist das“Monty“ auf jeden Fall schon in der engeren Wahl der Planung.

Oktober/November 2005: Kur-Urlaub in Mariánské Lázně (Marienbad): Das verflixte 7.Jahr?

Unser siebenter Kuraufenthalt in Marianske Lazne verlief schon in der Planungsphase ein wenig anders als die bisherigen Reisen: hatten wir in der Vergangenheit immer über die Kurbetriebsgesellschaft LÉCEBNÉ LÁZNE MARIÁNSKÉ LÁZNE a.s. bzw. direkt im Kurhotel dieser Gesellschaft gebucht, so hatten wir uns diesmal für ein anderes Hotel sowie für die Buchung über ein Reisebüro entschieden.

Die Gründe dafür sind schnell zu benennen: bereits bei unserem letzten Aufenthalten im Nove Lazne Mai 2003 und Oktober 2004 zeigte sich, dass sich das Preis-Leistungsverhältnis sehr ungünstig entwickelt hat, d.h die Preise sind bei etwa gleichbleibenden Leistungen deutlich angestiegen. Und ein Blick in die Preisliste 2005/2006 offenbarte eine erneute Steigerung um etwa 10% gegenüber dem Vorjahr! Da sich außerdem noch andere Entwicklungen zeigten, mit denen  wir ebenfalls nicht so recht einverstanden sein konnten (siehe unseren Bericht von 2004), stand für uns fest: wir probieren etwas Neues!

„Das Neue“ war das Grand Spa Hotel Marienbad, ein 4-Sterne Kurhotel. Es gehört zur (Südtiroler) Falkensteiner-Hotelgruppe, die eine Reihe von Hotels und Resorts in Italien, Kroatiien, Österreich und Tschechien betreibt. Es wurde im Juli 2004 eröffnet, ist aber eigentlich ein historistischer Bau (Haus Pelnar) aus dem Jahr 1875, der mit viel Aufwand und Liebe zum Detail zum Teil im Original erhalten werden konnte und mit Erweiterungsbauten im gleichen Stil ergänzt wurde: Kurpalais, Orangerie und Villa Ferdinand.

Gebucht haben wir über das Bremer Reisebüro CUP Vital, welches in Marianske Lazne mit einem eigenen Service-Center präsent ist und unter anderem Kurreisen in eine Vielzahl von Hotels im Tschechischen Bäderdreieck anbietet. Die Anreise erfolgt in der Regel mit dem Bus, es besteht aber auch die Möglichkeit, mit dem eigenen Fahrzeug zum Kurort zu kommen. Daneben bietet das Reisebüro noch eine Reihe von Vergünstigungen: das beginnt bei einer umfassenden Betreuung vor Ort, reicht über eine Vielzahl angebotener Ausflüge über die kostenlose Benutzung der städtischen O-Buslinien bis hin zu Ermäßigungen in einer Reihe von Geschäften in Marianske Lazne gegen Vorlage der CUP-Vital-Karte.

Wir hatten einen 13tägige Kuraufenthalt (Anreise: Sonntags, Abreise: Samstag der übernächsten Woche) incl. 20 Kurbehandlungen geordert, und das ganze zu einem Preis, der ziemlich genau die Hälfte von dem war, den wir im Nove Lazne zur gleichen Zeit hätten zahlen müssen (OK, dort wären es 14 Tage gewesen, aber der Unterschied ist schon immens, nicht wahr?).

Die Anreise am Sonntag gestaltet sich etwas schwierig, weil an diesem Tag stets eine Reihe Tagesausflügler unterwegs sind, an diesem Wochenende kam noch erschwerend hinzu, daß sich – zumindest für die Thüringer und Sachsen – ein verlängertes Wochenende durch den auf Montag fallenden Reformationstag ergab, welches offenbar auch viele Leute nutzten. Naja, aber auch die Wartezeit an der Grenze (trotz des EU-Beitritts im Mai 2004 finden noch Grenzkontrollen statt, da das Schengener Abkommen noch nicht für Tschechien gilt) geht irgendwann vorbei, und die Fahrt ging weiter. Da unsere Zimmer erst ab 13:00 Uhr zur Verfügung standen, hatten wir geplant, vorher noch zum Mittagessen einzukehren, und zwar im Restaurant der CHODOVAR-Brauerei in Chodova Plana. Diese Idee hatten gleichzeitig mit uns wohl viele weitere Ausflügler (siehe oben), so dass wir leider vor dem Schild „Restaurant überfüllt“ wieder umkehren mussten. Naja, es war durch die Verzögerung an der Grenze auch schon fast 13:00 Uhr, und wir entschieden uns, direkt zum Hotel zu fahren. Wir checkten ein, leider war erst eines der beiden gebuchten Doppelzimmer bezugsfertig, aber das war nicht so schlimm: der Hotelpage half uns beim Koffertransport, und wir räumten erst einmal alle Sachen in eines der beiden Zimmer, die direkt gegenüber im 4. Stock des Hauses „Orangerie“ lagen.

Um es vorwegzunehmen und – um auf die Frage in der Überschrift zurückzukommen -: unsere hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Da das Hotel zum Zeitpunkt unseres Aufenthaltes relativ neu war, fanden wir alle Einrichtungen in einem ausgezeichneten Zustand vor. Die Zimmer sind gut ausgestattet und ausreichend groß, besonders erwähnenswert: das tolle Bad mit Duschkabine UND Badewanne.

Einen besonderen Pluspunkt bekommt die Gastronomie. Keine Spur von faden Kur-Sanatoriums-Speisen, sondern eine breite Auswahl aus der böhmischen und internationalen Küche, dazu flottes freundliches Servicepersonal. Sehr reichhaltiges Frühstücksbuffett, der angebotene Mittagssnack (2 Suppen, große Salat-Auswahl) ist ausreichend, denn zum Abend zieht das Team der Küche alle Register: verschiedene Themen-Buffets wechseln sich ab mit einer Auswahl von warmen und kalten Speisen, dann noch ein 6gängiges Gala-Dinner – es gab zu keinem Zeitpunkt einen Grund zur Klage!
(Manchmal war es fast schon zu viel des Guten, denn man konnte unmöglich ALLES probieren, und manchmal wünschte man sich auch fast schon mal wieder etwas „Einfaches“ – so z.B. Gulasch mit Knödeln …)
Viele Spaziergänge in Marienbad und Umgebung machten hungrig, dazu die appetitanregende Wirkung des guten böhmischen Bieres: wir haben die kulinarischen Verwöhnwochen genossen, aber ohne Reue – unser Gewicht blieb zumindest konstant! Aber wie sagte unsere Hotelbetreuerin Jana zum Eröffnungsrundgang: „Wenn Sie hierher gekommen sind, um abzunehmen: vergessen Sie es!“. 🙂

 

Der Wellnessbereich ist gut ausgebaut und bietet für alle etwas (verschiedene Saunen usw.). Sehr schön: mehrere Pools, u.a. auch mit der Möglichkeit zum „Hinausschwimmen“.

 

Wir hatten wie bereits genannt 20 Kuranwendungen mitgebucht, die dann im Begrüßungsgespräch gemeinsam mit dem Arzt eingeteilt worden. Leider gab es dann im Verlauf unseres Aufenthalts einige Mißstimmungen, denn man zeigte sich in Bezug auf angefragte (und auch explizit angebotene) zeitliche Umbuchungswünsche sehr unflexibel und abweisend. Die vom Hotel und vom Reisebüro CupVital organisierten Ausflüge und geführten Wanderungen konnten durch uns nicht genutzt werden, da einer immer von uns eine nicht verschiebbare Kuranwendung hatte. Schade!
Deshalb: Minuspunkt für die Spa-Rezeption – hier wäre bei etwas gutem Willen auf jeden Fall etwas zu organisieren gewesen!

Ansonsten: ein insgesamt sehr empfehlenswertes Kurhotel in zentraler Lage in Marianske Lazne. Wir kommen gern wieder! Leider ist das gar nicht so ohne weiteres möglich: unser Versuch, Anfang Februar 2006 für November 2006 einen zweiwöchigen Kuraufenthalt zu buchen, lieferte für das Grand Spa Hotel leider kein positives Ergebnis – alles ausgebucht! Wir werden also diesmal im Hotel Monty Quartier nehmen, unsere Erfahrungen dann Ende des Jahres hier auf dieser Webseite.

 

Auch im Herbst – sogar im November, dem sonst nicht viel positives nachgesagt wird – hat jeder Ort seine Reize, Marienbad natürlich auch. Tägliche Spaziergänge in Marienbad und die nähere Umgebung sowie ein paar Ausflüge ins Naturreservat Kladska und zum Bismarckturm in der Nähe von Cheb rundeten unseren Aufenthalt ab.

November 2003: Kur-Urlaub in Mariánské Lázně

Auch 2003 – diesmal erst im späten Herbst – führte uns unser Weg nach Marianske Lazne. Mittlerweile das fünfte Jahr in Folge verbrachten wir wieder eine Woche Kur-Urlaub im berühmten westböhmischen Kurort.

Ich erwähnte bereits im Reisebericht unserer 2002er Marienbad-Kur, dass es eigentlich für einen richtigen Kurerfolg nötig ist, mindestens zwei Wochen hintereinander zu kuren. Geplant war das auch eigentlich so für 2003, aber, aber…: bei Buchung unserer Kur im Februar 2003 (für den Termin Ende Oktober / Anfang November 2003) war leider kein freies Zimmer für zwei Wochen in unserem Kurhotel zu bekommen!
(Kaum vorstellbar, aber wahr – wir haben es im November mit eigenen Augen gesehen: selbst zu dieser „Saure-Gurken-Zeit“ mit ungemütlichem Wetter usw. ist Marienbad komplett ausgebucht! Ich denke, auch das spricht für die hohe Qualität des Angebotes und das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei man aber keineswegs von einem „Schnäppchen-Preis“ sprechen kann. (Vielleicht sollte ich aber auch nicht zu viel Werbung machen…) 😉

Nun, da wir ja für die beiden Wochen eh Urlaub geplant hatten, verbrachten wir eben vor unserer Kur (die durchaus anstrengend ist: teilweise klingelte morgens um 06:30 Uhr der Wecker!) eine Woche Erholungsurlaub im benachbarten Kurort Frantiskovy Lazne im Hotel Pyramida. Einen Bericht dazu gibt es hier.

Aber nun zu Marienbad: wie in den letzten beiden Jahren nahmen wir Quartier im Kurhotel „Nove Lazne“ (Neues Bad). Das Hotel – obwohl erst 1999 grundlegend renoviert – erfuhr in den Jahren 2001 und 2002 einen umfassenden Ausbau, der nicht nur eine Erweiterung der Unterkunftskapazitäten brachte, sondern vor allem auf die Schaffung eigener gastronomischer Einrichtungen ausgerichtet war.
Bisher fand die Versorgung der Hotelgäste zum Frühstück, Mittag- und Abendessen im Spiegelsaal des benachbarten Gesellschaftshauses „CASINO“ statt, welches über einen Gang innerhalb des Gebäudes bequem zu erreichen ist.
Jetzt stehen den Gästen des Nove Lazne ein großer Speisesaal (siehe Bilder) für die Hauptmahlzeiten sowie eine Lobbybar für Snacks und Drinks außerhalb der Essenszeiten zur Verfügung.

Unsere Kurprogramme enthielten diesmal auch – als besonderes Highlight – ein Bad in der Königskabine. In dieser Kabine – besonders groß und entsprechend ausgestattet – badete bereits König Edward II. von England während seiner zahlreichen Kuraufenthalte in Marienbad zwischen 1895 und 1907.

Hier zwei Panoramafotos vom Vorraum der Kabine und dem eigentlichen Bad und noch drei Detailaufnahmen:

 

 

Obwohl wir durch unsere wiederholten Aufenthalte hier in der Gegend – auch außerhalb der Kuren – schon fast jeden Baum und Strauch kennen müssten, wie mancher behauptet ;-), möchte ich hier noch auf ein besonderes Ziel hinweisen: das Prämonstratenser-Kloster Tepla.

Es wurde 1193 gegründet, erlebte Zeiten des Aufschwungs und des Verfalls. Seit 1990 ist es wieder als Kloster in Betrieb, und die Mönche bauen nach und nach – aus eigener Kraft und mit internationaler Unterstützung – das Kloster wieder auf.
Besonders beeindruckend fanden wir während des Rundganges neben den Holzschnitzereien und Wandgemälden die Stiftsbibliothek, welche die zweitgrößte Bibliothek Tschechiens ist und eine unvorstellbare Menge von Büchern beeinhaltet (dabei lagert der weitaus größte Teil in den Magazinen, nur etwa ein Fünftel der Exponate ist zu sehen !)
Leider habe ich vom Inneren des Klosters keine eigenen Fotos machen dürfen, deshalb hier zwei externe Links:

– die offizielle Webseite des Klosters Tepla

– und hier noch eine Seite in Deutsch: die Stiftung tschechischer Burgen und Schlösser hat natürlich ebenfalls einen Hinweis auf das Kloster

So, und nun noch ein paar Bildimpressionen von unserem 2003er Aufenthalt in Marienbad:

 

 Unser Zimmer im Nove Lazne: sehr komfortabel eingerichtet, mit allen modernen Ausstattungsmerkmalen (incl. Internet-Zugang!)…
… und die Bademäntel liegen auch schon bereit: in den Tagen der Kur (fast) das wichtigste Kleidungsstück 🙂
 Für Hotelgäste des Nove Lazne inclusive: Baden im Swimming-Pool oder…
…ganz klassisch im Römischen Bad 
 
Trotz Zimmernummer 133 und Tischnummer 13 (!!!) war es eine tolle Woche in Marienbad !
 Auch im Anbau wurde alles den Originaldetails des Nove Lazne nachempfunden
Blick aus unseren Zimmer: unter dem Glasdach verbirgt sich das Römische Bad (siehe oben) 
 Dort links neben der Säule: Tisch 13 – unser Tisch für die Woche
Noch ein Blick in den prachtvollen Speisesaal 
 Marienbad hat natürlich auch im Herbst seine Reize:
und vom Wetter her hatten wir eigentlich mehr, 
 als man zu dieser Jahreszeit erwarten kann.
Doch auch im Winter soll es im Kurort sehr schön sein – da bleibt also immer wieder etwas zum Probieren…

 

Oktober/November 2003: Urlaub in Frantiskovy Lazne (Franzensbad)

Da es ja nun mit unserem geplanten zweiwöchigen Kuraufenthalt in Marianske Lazne im Herbst 2003 nicht so geklappt hatte (es waren nur noch für eine Woche Zimmer frei – und das bei Buchung im Februar 2003!), haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und kurzerhand eine knappe Woche In Frantiskovy Lazne (Franzensbad) Station gemacht.

Wir wohnten im Hotel „Pyramida“, welches uns schon von einem Aufenthalt im November 2002 bekannt war. Diesmal bezogen wir Zimmer im Nebenhaus „Pyramida II“. Dieser Anbau ist ganz neu, erst Anfang 2003 fertiggestellt, kann aber unserer Meinung nach nicht ganz an die Qualität des Haupthauses heranreichen. Das beginnt bei den sehr hellhörigen Zimmern (vielleicht hatten wir auch nur besonders laute, schwerhörige Nachbarn, wer weiss…), geht weiter über die recht unterschiedliche Freundlichkeit der Bedienung und endet beim Nachteil, dass man zwar alle Einrichtungen (Schwimmbad usw.) des Haupthauses „Pyramida“ selbstverständlich mitnutzen kann, dazu aber über die Strasse laufen muss. Es ist natürlich wesentlich bequemer, im Bademantel den Fahrstuhl zu benutzen, um zum Schwimmbad zu gelangen.

 

 Hotel „Pyramida“: in der gläsernen Spitze ist übrigens ein Tanzcafe untergebracht
Neubau „Pyramida II“ 
 Und hier noch einmal von vorn: „Pyramida II“
Damit muß man natürlich Ende Oktober auch mal rechnen: ein kleiner Wintereinbruch… 
 Frantiskovy Lazne ist der kleinste und ruhigste der 3 westböhmischen Bäder,…
…braucht sich aber nicht hinter den beiden  „großen Schwestern“ zu verstecken: alles sehr sauber und liebevoll hergerichtet
 
 
 
 
 Um einen Platz im „Wiener Cafe“ zu ergattern, muß man schnell sein: zur „Haupt-Kaffeezeit“ (15.00 Uhr) ist’s dort proppenvoll
Wir haben auch das Stadtmuseum besucht: eine sehr interessante Ausstellung zur Geschichte von Franzensbad und dem Bäderwesen hierzulande
 Das ist übrigens das Original: der „Kleine Frantisek“, der im Park steht und dem man „gewisse Kräfte“ nachsagt, ist schon ganz abgegriffen, deshalb gibt’s draussen nur eine Kopie.
 Ausflüge in die Umgebung: die Quelle der „Weißen Elster“ in der Nähe von As
 Der erloschene Vulkan Komorni Hurka (Kammerbühl), 
 der Goethe zu einer längeren wissenschaftlichen Abhandlung anregte.
 Der Haj (Hainberg), der „Hausberg“ von As…
 mit dem Bismarckturm.
Von hier aus (knapp 800m über NN) hat man einen herrlichen Ausblick ins Fichtelgebirge und in das Egerland 
 
 „Der Mittelpunkt Europas“ in Neualbenreuth:
auch hier: imposante Blicke über die Herbstlandschaft 
 Auf tschechischer Seite: der Berg Dylen
Burg Wildstein (Skalna) 
 
 Stadtrundgang in Cheb: Beginn am Marktplatz…
… hier im Spalicek wurde Wallenstein ermordet… 
 
 …weiter zur Burg Cheb mit dem markanten schwarzen Turm
 
 Von hier aus kann man seinen Blick über die westböhmische Bezirksstadt schweifen lassen
In der Burg gab es eine Ausstellung zu kunstvoll verzierten Kachelöfen: schliesslich liegt die Gegend an der fränkisch-thüringischen Porzellanstrasse 
Das Stadttheater in Cheb 
… und wieder zurück am Ausgangspunkt des Rundganges.

Von Frantiskovy Lazne fuhren wir unmittelbar nach Marianske Lazne weiter, wo wir die Damen an der Rezeption zunächst mal mit unserem frühem Auftauchen etwas überraschten ;-), aber dann natürlich in gewohnter Freundlichkeit und Qualität bedient wurden. Den Bericht dazu findet man hier.

April 2002: Kur-Urlaub in Mariánské Lázně (Marienbad)

Wie auch schon in den vergangenen Jahren, so verbrachten wir auch 2002 eine Woche „Kur“ in Mariánské Lázně. „Kur“ in Anführungsstrichen deshalb, weil eine Woche eigentlich zu kurz ist für einen echten Kurerfolg: wenn die Behandlungen anzuschlagen beginnen, müssen wir leider schon wieder die Heimreise antreten.. Deshalb wird unser nächster Marienbad-Aufenthalt wahrscheinlich auch zwei Wochen dauern.

„April 2002: Kur-Urlaub in Mariánské Lázně (Marienbad)“ weiterlesen

November 2001: Kur-Urlaub im Kurhotel Nove Lazne in Mariánské Lázně (Marienbad)

Im Jahr 2001 durchbrachen wir (aufgrund der Jugendweihe unseres Sohnes Marcus) die Reihe und fuhren erst im November nach Mariánské Lázně. Aber auch in dieser Jahreszeit hat der Ort seine Reize – ausserdem merkt man deutlich, dass die Hauptsaison vorbei ist, so dass die zusätzliche Ruhe durchaus angenehm erscheint.



Der Spiegelsaal des Gesellschaftshauses Casino: unser Restaurant


Unser Zimmer im Nove Lazne: ehemalige Baderäume, die Kacheln
an der hinteren Wand sind noch original von 1895!

Und hier noch ein paar Bilder von Ausflügen nach Frantiskovy Lazne (Franzensbad), den Naturpark Soos sowie Karlovy Vary (Karlsbad):

 

Mai 1999: Kur-Urlaub im Kurhotel Centralni Lazne, Mariánské Lázně (Marienbad)

Unsere erste Schnupper-Kur in Mariánské Lázně: Hier wurde sozusagen der Grundstein für spätere Jahre gelegt –  im Kurhotel Centralni Lazne (Zentralbad).

Aus heutiger Sicht ging es damals noch verhältnismässig „einfach“ zu. Die Hotelzimmer waren mit Möbeln aus den 80iger Jahren ausgestattet, die Betten standen hinter- und nicht nebeneinander (naja, früher fuhren auch sehr selten Ehepaare gemeinsam zur Kur), doch man hatte schon einen Fernseher und ein Telefon auf dem Zimmer.

Auch die Gastronomie in den Speisesälen – es gab zwei davon: einen für die Kurgäste aus den westlichen Ländern und einen für die einheimischen – erinnerte eher an ein Kursanatorium in den 70iger-80iger Jahren als an ein Kurhotel der heutigen Tage. Wir hatten Vollpension in unserem Kurprogramm, und so gab es mittags und abends warmes Essen, welches man am Tag vorher aus einer Liste von 3-4 verschiedenen Gerichten wählen konnte. In der Regel waren die Speisen eher „diätetisch“ zubereitet: sehr salzarm, keine angedickten Sossen, Gemüse nur leicht gedünstet usw.
Und die Getränke: zum Mittagessen Tafelwasser (Aqua Maria), zum Abendessen Tee. Die berühmten böhmischen „Heilquellen“ aus Plzen und Ceské Budejovice: leider Fehlanzeige. Und der Chefarzt schaute auch zum Abendessen nochmal nach den Patienten…

Die medizinische Betreuung allerdings liess keine Wünsche offen: hier lief alles perfekt organisiert ab, die Behandlungen waren von hoher Qualität, wenngleich auch hier die Einrichtung mancher Räume eine Reise zurück in die Zeit vor 1990 war.

Unsere Besuche in den nachfolgenden Jahren zeigten allerdings, dass man die Mittel, die die tausenden Patienten im Laufe der Zeit hier ausgaben, sehr sinnvoll nutzte: jedes Jahr konnte man neu renovierte Zimmer, einen erweiterten SPA-Bereich und Anbauten bestaunen, das Centralni Lazne beispielsweise ist heute eines der besten Häuser am Platz und hat den „Chic“ aus der Zeit des Sozialismus längst abgestreift.

Wir haben uns aber bereits 1999 in Mariánské Lázně schon sehr wohl gefühlt, und sind seitdem bisher jedes Jahr wiedergekommen.

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